Scholz telefoniert mit Putin, USA sehen „Momentum“ für Ukraine-Militär (2022)

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Scholz telefoniert mit Putin, USA sehen „Momentum“ für Ukraine-Militär (2)

Das Ukraine-Update: Was heute passiert ist

  • Scholz telefoniert mit Putin

Im ersten Telefonat seit Monaten mit Kreml-Chef Wladimir Putin hat Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine diplomatische Lösung des Ukraine-Krieges gedrungen. „Russland muss seine Truppen aus der #Ukraine zurückziehen und die Souveränität und territoriale Integrität anerkennen. Anders ist eine diplomatische Lösung nicht vorstellbar“, schrieb der SPD-Politiker nach dem 90-minütigen Telefonat am Dienstag auf Twitter.

  • Ukraine meldet russischen Rückzug auch aus Teilen von Luhansk

Im Kriegsgebiet hatte sich in den vergangenen Tagen das Blatt gewendet: Das ukrainische Militär gewann im Osten und Süden des Landes Gebiete zurück, während die russischen Besatzer überstürzt abrückten. In einer Woche wurden nach Angaben der ukrainischen Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar im Gebiet Charkiw mindestens 300 Ortschaften mit knapp 150000 Einwohnern auf 3800 Quadratkilometern befreit. Russische Truppen zogen sich auch aus ersten Orten im Nachbargebiet Luhansk zurück, wie der dortige ukrainische Militärgouverneur Serhij Hajdaj mitteilte. Unabhängig zu überprüfen waren diese Aussagen zunächst nicht.

Mithilfe westlicher Waffen will Kiew die Regionen Luhansk und Donezk zurückerobern. Russland hatte die vollständige Einnahme von Luhansk im Juli gemeldet. In Donezk halten die Ukrainer eigenen Angaben zufolge derzeit rund 40 Prozent des Gebiets.

  • Kreml: Keine Generalmobilmachung

Die russische Führung um Präsident Wladimir Putin gibt sich trotz der Rückschläge unaufgeregt. Es sei keine Generalmobilmachung geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Agentur Interfax. Doch werden in Moskau Rufe nach Konsequenzen lauter - darunter auch nach einer teilweisen oder vollständigen Mobilmachung, um die ausgegebenen Ziele der sogenannten Spezialoperation zu erreichen.

  • Hinweise auf vermehrte Kritik an Putin

Zugleich gibt es Hinweise auf vermehrte Kritik an Putin. Dutzende Lokalpolitiker in Russland forderten seinen Rücktritt. Es kämen neue Unterstützer hinzu, schrieb die Abgeordnete eines St. Petersburger Bezirksrats, Xenia Torstrem, auf Twitter. Die direkten Auswirkungen solcher Protestaktionen dürften aber gering sein. Seit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar geht Russlands Justiz besonders hart gegen Oppositionelle und Andersdenkende vor.

  • Briten sehen Rückschlag für Eliteeinheit

Nach Einschätzung der britischen Geheimdienste sind führende Einheiten der russischen Armee jedoch enorm geschwächt. Betroffen sei auch die Erste Gardepanzerarmee, die zu den prestigeträchtigsten Einheiten des russischen Militärs gehört. Teile dieser Einheit hätten sich vergangene Woche aus der Region Charkiw zurückgezogen.

(Video) Russland mit "maximaler Kraft". Pro-russische Soldaten kontrollieren Sjewjerodonezk

  • US-Regierung sieht Momentum für ukrainisches Militär

Die US-Regierung sieht angesichts militärischer Erfolge der Ukraine eine neue Dynamik im Krieg mit Russland. „Ich denke, was Sie sehen, ist sicherlich eine Verschiebung, ein Momentum der ukrainischen Streitkräften, insbesondere im Norden“, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Dienstag in Washington. Er wolle es aber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj überlassen, zu entscheiden, ob tatsächlich ein Wendepunkt erreicht sei.

„Ich möchte nicht für das ausländische Militär sprechen, aber ich meine, im Norden haben wir gesehen, wie die Russen ihre Verteidigungspositionen evakuiert und sich zurückgezogen haben“, sagte Kirby weiter. Die Russen hätten ihre Kampfpositionen verlassen und ihre Vorräte zurückgelassen. „Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.“ Kirby betonte gleichzeitig, dass Russland weiterhin große militärische Fähigkeiten habe.

  • Stromausfall in Charkiw - Selenskyj fordert mehr Waffen

Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte erneut von den westlichen Verbündeten mehr Waffen - in diesem Fall Luftabwehrwaffen, da Russland in den vergangenen Tagen unter anderem Stromnetze in der Ukraine attackiert hatte. Auch am Dienstag gab es Stromausfälle in Charkiw. Deutschland hat der Ukraine das moderne Luftabwehrsystem Iris-T zugesagt. Die Ukraine hofft auf eine schnelle Lieferung.

  • „Deutschland, wir warten auf Dein Wort“

Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak kritisierte das deutsche Zögern bei Panzerlieferungen. „Sechs Monate lang gibt es keine Panzer, weil es keine 'politische Entscheidung' dafür gibt“, schrieb er auf Deutsch bei Twitter. Russland könne deswegen den „Terror“ fortsetzen, Ukrainer müssten sterben. „Deutschland, wir warten auf Dein Wort“, richtete sich Podoljak an Berlin.

Dort wird über die Abgabe weiterer Waffensysteme weiter gestritten, auch mit Blick auf Panzer. Die Debatte tritt aber weitgehend auf der Stelle: Kanzler Scholz und die SPD sind zurückhaltend und wenden sich gegen „Alleingänge“. Die Koalitionspartner Grüne und FDP machen Druck. Die US-Botschaft in Berlin ermunterte Deutschland, bei der Militärhilfe für die Ukraine „so viel Unterstützung wie möglich“ zu leisten. „Die Entscheidung über die Art der Hilfen liegt letztlich bei jedem Land selbst“, schrieb die Vertretung auf Twitter.

Das Ukraine-Update: Was in der Nacht passiert ist

  • Russland entsendet keine neuen Truppen mehr

Aus der Feindbeobachtung über die Front hinweg meldete der Kiewer Generalstab, dass Russland keine neu zusammengestellten Truppen mehr in die Ukraine entsende. Als Grund wurde genannt, dass viele Freiwillige unter dem Eindruck hoher Totenzahlen einen Einsatz in der Ukraine verweigerten. Dafür gab es keine russische Bestätigung.

  • Ukrainische Armee rückt weiter vor

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bei ihrer Gegenoffensive seit Anfang September 6000 Quadratkilometer besetzter Gebiete zurückerobert. Die ukrainischen Streitkräfte haben die russischen Truppen im Gebiet Charkiw weitgehend in die Flucht geschlagen. Die Russen ließen dabei viele Waffen und schweres Material zurück. Der ukrainische Vorstoß gilt als Etappensieg bei der Rückeroberung besetzter Gebiete, der über die Ukraine hinaus Hoffnungen auf eine militärische Wende nährt.

Der Anführer der aus Moskau gesteuerten Separatisten von Donezk, Denis Puschilin, bestätigte auch einen ukrainischen Angriff auf den Flughafen von Donezk. Die Angreifer seien vernichtet worden, sagte er, was ebenfalls nicht zu überprüfen war. Auf dem 2014 zerstörten Flughafen verlief seit damals die Front zwischen den Separatisten und der ukrainischen Armee. Ein Angriff dort wäre das erste Vorrücken der Ukrainer auf Gebiet der sogenannten Volksrepublik Donezk, seit Russland das Nachbarland am 24. Februar überfallen hat.

  • Ukrainische Truppen suchen bei Vormarsch nach Kollaborateuren

Die ukrainischen Truppen durchkämmen die zurückeroberten Gebiete im Osten nach Kollaborateuren der russischen Besatzungsmacht. Außerdem würden Minen geräumt, teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht am Montagabend mit.

  • Leichen mit „Spuren von Folter“ entdeckt

Die ukrainischen Behörden haben in einer zurückeroberten Ortschaft im Osten der Ukraine nach eigenen Angaben vier Leichen mit „Spuren von Folter“ entdeckt. Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass die in Salisnytschne in der Region Charkiw gefundenen Menschen „von russischen Soldaten während der Besetzung des Ortes“ getötet worden seien, berichtet der „Spiegel“ mit Verweis auf die regionale Staatsanwaltschaft.

Drei der Leichen seien auf Privatgrundstücken gefunden worden, eine auf einem Fabrikgelände nahe dem Bahnhof. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die Behörden nach der ukrainischen Rückeroberung mehrerer Orte Hinweise auf die Tötung mehrerer Bürger durch russische Soldaten erreicht. Die Leichen würden nun durch Rechtsmediziner untersucht, erklärte die Strafverfolgungsbehörde weiter. Es werde wegen Mordes und „Verstößen gegen das Kriegsrecht“ ermittelt.

  • Selenskyj will schneller stärkere Flugabwehr

Die Hilfe internationaler Partner für die Ukraine müsse aufgestockt werden, forderte Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache. Russische Raketentreffer auf ein Kraftwerk bei Charkiw hatten am Sonntagabend große Teile des Stromnetzes in der Ostukraine zeitweise lahmgelegt. „Hunderttausende Ukrainer fanden sich im Dunkeln wieder - ohne Strom. Häuser, Krankenhäuser, Schulen, kommunale Infrastruktur“, sagte Selenskyj. „Russische Raketen treffen genau jene Objekte, die absolut nichts mit der Infrastruktur der Streitkräfte unseres Landes zu tun haben.“ Er deutete den Beschuss als Rache für den Vormarsch der ukrainischen Armee im Gebiet Charkiw. Deutschland hat der Ukraine das moderne Luftabwehrsystem Iris-T zugesagt. Die Ukraine hofft auf eine schnelle Lieferung. Nach ukrainischen Berichten soll die erste Einheit Ende des Jahres geschickt werden.

  • AKW Saporischschja wieder besser mit Strom versorgt

Das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja in der Ukraine ist inzwischen wieder an zwei Reservestromleitungen angeschlossen. So könne eine Leitung das Kühlsystem der abgeschalteten Reaktoren versorgen, die zweite sei in Reserve, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien am Montagabend mit. Der sechste und letzte Reaktor sei heruntergefahren worden und benötige nun weniger Strom zur Kühlung.

Trotzdem bleibe die Lage am größten Kernkraftwerk Europas mitten im Kampfgebiet prekär, warnte IAEA-Chef Rafael Grossi. Die vier Hauptleitungen seien zerstört, das Kraftwerk liefere keinen Strom. „Eine nukleare Schutz- und Sicherheitszone ist dringend erforderlich“, mahnte er. Er habe darüber die ersten Konsultationen mit allen Beteiligten geführt.

Das wird am Dienstag wichtig

In Deutschland wird weiter über die Lieferung von Kampf- und Schützenpanzern an die Ukraine gestritten. Der Druck von Grünen und FDP wächst, auch wenn Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag noch einmal die Beschränkung auf Artillerie und Flugabwehr betonte. Es bleibe dabei, „dass es keine deutschen Alleingänge gibt“, sagte Scholz in Berlin. Auch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht warnte davor. SPD-Chefin Saskia Esken schloss die Lieferung von Kampfpanzern nicht aus, pochte aber auf internationale Abstimmung.

Auch Robin Wagener, Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, forderte mehr Unterstützung: „Unsere Freiheit wird nicht auf den Gefechtsübungsplätzen der Bundesrepublik, sondern an der Front in der Ukraine verteidigt.“

Auf der deutschen Lieferliste stehen bisher der Flugabwehrpanzer Gepard, die Panzerhaubitze 2000, Mehrfachraketenwerfer und das Flugabwehrsystem Iris-T sowie weitere Waffen und Munition.

Das Ukraine-Update: Was heute passiert ist

  • Ukraine meldet neue militärische Erfolge - Forderung nach mehr Waffen

Die Ukraine meldet weitere Erfolge im Kampf gegen die russischen Besatzer. In der Ostukraine seien binnen eines Tages 20 Ortschaften befreit worden, berichtete der ukrainische Generalstab am Montag. Russland will den Krieg im Nachbarland aber trotz der Rückschläge fortführen. Deutschland sieht sich unter Druck, die Ukraine gerade jetzt mit mehr schweren Waffen zu stärken. Kanzler Olaf Scholz (SPD) bekräftigte jedoch seine Linie: Artillerie und Flugabwehr ja, aber keine westlichen Kampfpanzer „im Alleingang“.

Die Ukraine hatte nach eigenen Angaben schon in den vergangenen Tagen Teile der von Russland besetzten Gebiete im Osten und Süden des Landes zurückerobert. Als schwere Niederlage Russlands gilt vor allem der von Moskau eingeräumte Rückzug aus dem Gebiet Charkiw am Wochenende. Offiziell spricht Moskau von einer strategischen „Umgruppierung„ der eigenen Einheiten.

„Die militärische Spezial-Operation wird fortgesetzt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag laut Nachrichtenagentur Interfax. „Sie wird fortgesetzt, bis die anfangs gesetzten Ziele erreicht sind.“ Dazu zählt die vollständige Eroberung der ostukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk - also der Regionen, wo russische Truppen nun teilweise auf dem Rückzug sind.

  • Ukraine will vorerst nicht mit Russland verhandeln

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dem Sender CNN: „Unser Ziel besteht darin, unser gesamtes Gebiet zurückzuerobern.“ Mit der Gegenoffensive werde man sich „langsam und schrittweise weiter nach vorne bewegen“. Auf die Frage, ob er mit Russland in Verhandlungen treten wolle, antwortete Selenskyj: „Zurzeit nicht. Ich sehe auf ihrer Seite keine Bereitschaft, konstruktiv zu sein.“ Nach einem Rückzug der russischen Truppen könne das Gespräch beginnen.

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew reagierte mit einer Drohung: Wenn Kiew nicht zu derzeitigen Bedingungen verhandeln wolle, dann werde künftig die Forderung nach der “totalen Kapitulation des Kiewer Regimes zu Russlands Bedingungen" zählen, schrieb Medwedew auf Telegram.

  • Stromausfall in Charkiw

Der ukrainische Generalstab meldete am Montag: „Die Befreiung von Ortschaften unter russischer Besatzung in den Gebieten Charkiw und Donezk setzt sich fort.“ Zuvor hatte es schon geheißen, russische Truppen zögen sich auch aus dem südlichen Gebiet Cherson zurück. Allerdings meldete die Ukraine russisches Bombardement auf kritische Infrastruktur, das zu Problemen bei Strom- und Wasserversorgung führte. In Charkiw fiel am Montag erneut der Strom aus.

Die Angaben der Kriegsparteien sind grundsätzlich kaum unabhängig zu überprüfen. Doch erklärte auch der britische Geheimdienst am Montag, die militärischen Erfolge der Ukraine hätten „erhebliche Folgen“ für die Einsatzplanung der Russen. „Das bereits eingeschränkte Vertrauen, das die eingesetzten Truppen in die russische Militärführung haben, dürfte wahrscheinlich weiter schwinden“, hieß es in einer Mitteilung auf Twitter. Im Süden, nahe Cherson, habe Russland Schwierigkeiten, Nachschub über den Fluss Dnipro an die Front zu bringen.

  • Sorge um Saporischschja

Große Sorge herrscht nach wie vor um das von Russen besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA setzt sich für eine einfach umzusetzende Sicherheitszone um das Kraftwerk ein und fordert ein Ende des Beschusses. In der Anlage sind inzwischen alle sechs Reaktoren heruntergefahren, wie die IAEA bestätigte. Zu Saporischschja hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin telefoniert, allerdings ohne greifbares Ergebnis.

  • Ampel-Streit um Panzer-Lieferungen

Die Rückeroberungen nähren in der Ukraine Hoffnung, Russland entscheidend zu schlagen. Dafür fordert sie vom Westen rasch mehr und andere schwere Waffen, darunter westliche Kampfpanzer. In Deutschland tut sich aber vor allem die SPD damit schwer.

Bundeskanzler Scholz sagte, es bleibe dabei, “dass es keine deutschen Alleingänge gibt“. Der SPD-Politiker fügte hinzu: „Wir haben auch sehr effiziente Waffen geliefert, die gerade jetzt in dem gegenwärtigen Gefecht den Unterschied machen“. Scholz nannte den Flugabwehrpanzer Gepard, die Panzerhaubitze 2000, Mehrfachraketenwerfer und das Flugabwehrsystem Iris-T. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) betonte, noch kein Land habe Schützen- oder Kampfpanzer westlicher Bauart geliefert.

Die FDP macht jedoch Druck. „Wir müssen jeden Tag prüfen, ob wir noch mehr tun können, um ihnen in diesem Krieg beizustehen“, schrieb Parteichef Christian Lindner auf Twitter. Parteivize Johannes Vogel sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir sollten noch mehr schwere Waffen auch abseits des zähen Ringtausches direkt an die Ukraine liefern. Das schließt insbesondere die Panzer Marder und Fuchs ein.“ Grünen-Chef Omid Nouripour sagte der „Augsburger Allgemeinen“: “Alle in der Regierung wissen indes, dass noch mehr möglich wäre.“

Russland führt seit dem 24. Februar einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Als Reaktion verhängten europäische Staaten sowie die USA beispiellose Sanktionen gegen Moskau. Der jüngste Schritt: Für Russen gilt seit Montag nicht mehr die erleichterte Visa-Vergabe für Reisen nach Deutschland und in andere Staaten des Schengen-Raums.

Das Ukraine-Update: Was in der Nacht passiert ist

  • ISW: Putin macht einen tödlichen Fehler

Die Militärexperten vom „Institute for the Study of War“ (ISW) bezeichnen Putins Reaktion auf die ukrainische Gegenoffensive als einen tödlichen Fehler. „Putin riskiert einen häufigen, aber tödlichen Fehler, indem er zu lange wartet, um Verstärkungen an die Luhansk-Front zu schicken.“

Stattdessen setze die Ukraine die Russen mit ihren Offensiven bei Kherson und Charkiw massiv unter Druck - die „ISW“-Experten sprechen von einem „Zeit-und-Raum-Dilemma“: Eigentlich müsste die russische Armee Truppen von anderen Kriegsschauplätzen abziehen, um in den bedrohten Gebieten eine neue Verteidigungslinie aufzustellen. Die Experten sehen allerdings keine solchen Verschiebungen - stattdessen werden die Angriffe in Bachmut und Donezk fortgesetzt.

  • Nach Beschuss: Großflächiger Stromausfall in ukrainischen Regionen

Nach dem Teilrückzug der eigenen Truppen hat Russland ukrainischen Angaben zufolge die kritische Infrastruktur des Nachbarlandes beschossen. Die ostukrainischen Regionen Charkiw und Donezk seien komplett ohne Strom, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntagabend auf Twitter mit. Sein Berater Mychajlo Podoljak erklärte, in Charkiw sei eines der größten Wärmekraftwerke des Landes getroffen worden. Meldungen über Probleme bei der Strom- sowie der Wasserversorgung gab es auch aus anderen Gebieten des Landes.

Zwischenzeitlich gab es am Abend in der gesamten Ukraine Luftalarm. Einige Anwohner berichteten in sozialen Netzwerken von Explosionsgeräuschen. Später teilten zumindest die Behörden in den Gebieten Sumy, Dnipropetrowsk und Poltawa mit, dass dort die Stromversorgung wieder hergestellt worden sei.

  • Ukraine erobert strategisch wichtige Städte zurück

Die ukrainische Armee hat nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj die strategisch wichtige Stadt Isjum im Osten des Landes von den russischen Truppen zurückerobert. Militärexperten sehen dies als einen schweren Rückschlag für die russische Armee im Osten der Ukraine.

Die Armee habe weiterhin „hunderte unserer Städte und Dörfer befreit“, zuletzt auch die Städte Balaklija und Kupjansk, sagte Selenskyj am Sonntagabend in einer Videoansprache. Kupjansk gilt als eine für den Nachschub der russischen Truppen wichtige und schon zu Beginn des russischen Angriffskriegs wichtige Stadt.

  • Ukrainischer Generalstab: Russen fliehen aus Teilen von Cherson

Nach ihrer Niederlage in Charkiw ziehen sich russische Truppen Angaben aus Kiew zufolge auch aus Teilen des südlichen Gebiets Cherson zurück. In einigen Orten hätten die Besatzer dort bereits ihre Positionen verlassen, teilte der ukrainische Generalstab mit. Unabhängig überprüft werden konnten diese Angaben nicht.

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven hatte Russlands Verteidigungsministerium am Wochenende mehr als ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn den Abzug eigener Truppen aus der Region Charkiw bekanntgegeben. Offiziell begründet wurde der Rückzug mit einer strategischen „Umgruppierung“ der Einheiten.

  • 200 Tage Krieg: Selenskyj dankt Ukrainern für Verteidigung des Landes

Angesichts des 200. Kriegstages bedankte sich Selenskyj bei seinen Landsleuten für die Verteidigung der Heimat. „In diesen 200 Tagen haben wir viel erreicht, aber das Wichtigste und damit das Schwierigste liegt noch vor uns“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache in der Nacht zum Montag. Er bedankte sich unter anderem bei den ukrainischen Bodentruppen, der Luftwaffe, den Seestreitkräften - und bei allen, die in diesen Tagen „die Geschichte der Unabhängigkeit, die Geschichte des Sieges, die Geschichte der Ukraine“ schrieben.

  • Ampel-Politiker wollen mehr Unterstützung für ukrainischen Vormarsch

Angesichts der jüngsten Erfolge Kiews forderten führende Politiker der Ampel-Parteien im Bundestag mehr Unterstützung für die ukrainische Militäroffensive. „Deutschland muss umgehend seinen Teil zu den Erfolgen der Ukraine beitragen und geschützte Fahrzeuge, den Schützenpanzer Marder und den Kampfpanzer Leopard 2 liefern“, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der Deutschen Presse-Agentur. SPD-Chef Lars Klingbeil verschloss sich dem zumindest nicht und betonte die Notwendigkeit internationaler Abstimmung.

  • Putin und Macron sprechen zu ukrainischem AKW Saporischschja

Unterdessen telefonierte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Kremlchef Wladimir Putin, um über die weiter kritische Lage am von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja zu reden. Putin habe ein internationales Einwirken auf die Ukraine gefordert, damit diese ihre Angriffe auf die Anlage einstelle, hieß es in einer Kreml-Mitteilung. Macron wiederum habe betont, dass die russische Besetzung der Grund für die gefährliche Lage am AKW sei, teilte der Èlyséepalast mit. Er forderte den Abzug der russischen Truppen. Die Ukraine hat Russland zuletzt immer wieder vorgeworfen, die Anlage selbst zu beschießen.

Am Sonntag war zudem bekannt geworden, dass das größte Atomkraftwerk Europas vollständig heruntergefahren werden musste. Laut der ukrainischen Atombehörde Enerhoatom waren aufgrund von Beschuss zwischenzeitlich alle Verbindungslinien zum Stromnetz unterbrochen. Auch die russische Seite bestätigte die Abschaltung des Kraftwerks, auf dessen Gelände sich zur Beobachtung der Lage weiter auch zwei Mitarbeiter der IAEA aufhalten.

  • Umfrage: Mehrheit der Deutschen bereit zum Verzicht für Sanktionen

Mehr als ein halbes Jahr nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist laut einer Umfrage eine Mehrheit der Deutschen trotz hoher Energiekosten bereit, auf etwas zu verzichten, um die Sanktionen gegen Moskau mitzutragen. 53 Prozent äußerten sich in der repräsentativen Erhebung des Instituts Civey für die „Augsburger Allgemeine“ (Montag) entsprechend. 42 Prozent wollen dagegen keinen Verzicht dafür üben. Fünf Prozent sind demnach unentschlossen.

Unterschiede gibt es allerdings bei Anhängern der verschiedenen Parteien: So zeigen sich der Umfrage zufolge vor allem die Wählerinnen und Wähler von Grünen und SPD verzichtbereit. Im Lager der Grünen sind es sogar mehr als neun von zehn Befragten. Anhänger der Union sind in der Frage eher gespalten. Unter dem Sympathisanten von FDP, Linke und AfD spricht sich jeweils eine Mehrheit gegen den Verzicht für Sanktionen aus.

Das wird am Montag wichtig

Russische Bürger profitieren von diesem Montag an nicht mehr von einer erleichterten Visa-Vergabe für Reisen nach Deutschland und in andere Staaten des Schengen-Raums. Das zwischen der EU und Russland geschlossene Abkommen zur Erleichterung der Visa-Vergabe ist nach einem Beschluss der EU-Staaten von vergangener Woche für russische Staatsbürger nun komplett ausgesetzt.

  • Das Ukraine-Update am Morgen - Kiew feiert russischen Rückzug - Putin weiht derweil ein Riesenrad ein

Wladimir Putin hat eine Teilmobilmachung in Russland verkündet. Der deutsche Reservistenverband glaubt: Für Russland wird dieses „menschenverachtende“ Manöver „militärisch ein Desaster“. Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert derweil eine harte Bestrafung Russlands.

Nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu sollen 300.000 Reservisten die russischen und separatistischen Kräfte im Süden und Osten der Ukraine verstärken.. „Es wurde ein Verbrechen gegen die Ukraine begangen, und wir fordern eine Bestrafung“, sagte Selenskyj am Mittwoch in einer Videobotschaft vor der UN-Vollversammlung in New York .. Russland müsse bestraft werden für das Morden, die Folter, die Erniedrigungen und die desaströsen Turbulenzen, in die es die Ukraine gestürzt habe.. Eine Blockade aller Beziehungen mit Russland, auch des Handels, sei zugleich eine Strafe für Moskau und ein Schritt zum Frieden für die Ukraine.. Am Dienstag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im US-Fernsehen gesagt, Russland und die Ukraine hätten sich auf den Austausch von 200 Gefangenen geeinigt.. Die Außenminister der Europäischen Union haben bei einem Sondertreffen am Mittwoch die Verhängung neuer Sanktionen gegen Russland als Reaktion auf dessen Teilmobilisierung für den Krieg in der Ukraine erörtert.. Nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu sollen 300.000 Reservisten die russischen und separatistischen Kräfte im Süden und Osten der Ukraine verstärken.. Im Rahmen des Austauschs gaben die von Moskau gesteuerten Separatisten in der Ostukraine zehn Ausländer frei, die unter Vermittlung Saudi-Arabiens nach Riad ausgeflogen wurden.. Der Protest gegen die von Putin angeordnete Teilmobilmachung brachte in Russland Tausende Menschen auf die Straßen.. Die Preise für Flugtickets in die Türkei, nach Serbien , Kasachstan, Georgien und Armenien schossen Medienberichten zufolge in die Höhe.. Russland habe sich angesichts der Teilmobilisierung, Scheinreferenden und Drohung mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen für den “Weg der Konfrontation“ entschieden, kritisierte Borrell.. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach Angaben von Direktor Rafael Grossi “echte Verhandlungen“ mit Russland und der Ukraine über eine Schutzzone für das umkämpfte Atomkraftwerk Saporischschja aufgenommen.. Mit der Teilmobilmachung und der Atomschlag-Drohung hat Kreml-Chef Putin eine neue Eskalationsstufe im Kampf gegen die Ukraine und den Westen gezündet.

Ukraine-Update am Abend: Scholz telefoniert mit Putin, USA sehen „Momentum“ für ukrainisches Militär

Ukraine meldet russischen Rückzug auch aus Teilen von Luhansk AP Ein kaputtes Auto mit dem"Z"-Symbol der russischen Truppen in der befreiten Ortschaft Hrakove Im Kriegsgebiet hatte sich in den vergangenen Tagen das Blatt gewendet: Das ukrainische Militär gewann im Osten und Süden des Landes Gebiete zurück, während die russischen Besatzer überstürzt abrückten.Das Ukraine-Update: Was in der Nacht passiert ist Russland entsendet keine neuen Truppen mehr Aus der Feindbeobachtung über die Front hinweg meldete der Kiewer Generalstab, dass Russland keine neu zusammengestellten Truppen mehr in die Ukraine entsende.Kiew/Moskau - Wie ist die Lage in den umkämpften Gebieten der Ukraine?. Ukrainische Armee rückt weiter vor Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bei ihrer Gegenoffensive seit Anfang September 6000 Quadratkilometer besetzter Gebiete zurückerobert.. Die Ukraine hatte nach eigenen Angaben schon in den vergangenen Tagen Teile der von Russland besetzten Gebiete im Osten und Süden des Landes zurückerobert.. Stromausfall in Charkiw Der ukrainische Generalstab meldete am Montag: „Die Befreiung von Ortschaften unter russischer Besatzung in den Gebieten Charkiw und Donezk setzt sich fort.“ Zuvor hatte es schon geheißen, russische Truppen zögen sich auch aus dem südlichen Gebiet Cherson zurück.. Februar einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine.

Die Ukraine versucht das Leben in den zurückeroberten Gebieten im Osten so schnell wie möglich wieder zu normalisieren. «Es ist sehr wichtig, dass mit …

Doch zugleich scheint sich die Erfahrung nach dem Abzug russischer Truppen aus der Umgebung von Kiew im Frühjahr zu wiederholen: Aus den befreiten Gebieten melden ukrainische Behörden Hinweise auf mutmassliche Kriegsverbrechen der Besatzer.. Doch die US-Regierung sieht angesichts militärischer Erfolge der Ukraine eine neue Dynamik im Krieg mit Russland, der in seinen 203.. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) telefonierte nach monatelanger Pause erstmals wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin - und forderte dabei eine Lösung, die auf einem Waffenstillstand, dem vollständigen Rückzug der russischen Truppen und auf der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine basiert.. Als Beispiel für die angestrebte Normalisierung des Lebens in zurückeroberten Gebieten nannte Selenskyj in seiner Videoansprache, dass in der befreiten Stadt Balaklija im Gebiet Charkiw erstmals wieder Renten ausgezahlt worden seien - und zwar rückwirkend für fünf Monate.. «In der Zeit der Besetzung konnten wir keine Zahlungen leisten.» Die Ukraine werde ihre sozialen Verpflichtungen erfüllen, versprach der Präsident.. Zu den anderen Aufgaben in dem Gebiet zählte Selenskyj die Suche nach versprengten russischen Soldaten und Sabotagegruppen sowie die Festnahme von Kollaborateuren.. Im Keller seien während der mehrere Monate dauernden Besatzung durchgehend um die 40 Menschen eingesperrt gewesen, berichtete der ranghohe ukrainische Polizist Serhij Bolwinow nach einem Ortstermin.. «Die Besatzer nahmen diejenigen mit, die beim Militär dienten oder dort Verwandte hatten, und suchten auch nach denen, die der Armee halfen», schrieb der Leiter der Ermittlungsabteilung bei der Polizei Charkiw auf Facebook .. Wegen der Erfolge der Ukrainer sieht die US-Regierung eine neue Dynamik in dem Krieg.. «Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.» Kirby betonte, dass Russland aber weiterhin militärisch stark sei.. Der Präsident habe den Kanzler auf die «himmelschreienden Verstösse» der Ukrainer gegen das humanitäre Völkerrecht aufmerksam gemacht, hiess es.. Als mögliche Garantiestaaten wurden aufgelistet: Deutschland, die USA, Grossbritannien, Kanada, Polen, Italien, Frankreich, Australien, die Türkei sowie die Länder Nordeuropas und des Baltikums.. Rosa Elena Bonilla Ávila habe kurz vor dem Ende der Amtszeit ihres Mannes zwölf Millionen Lempira (rund 500 000 Euro) aus dem Budget des Büros der First Lady auf ihr Privatkonto überwiesen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Die Ukraine macht sich Hoffnung auf eine militärische Wende gegen Russland. Von der Leyen reist zu Selenskyj. News-Ticker zu Ukraine-Verhandlungen.

Putin-Sprecher schmettert neues Ukraine-Papier ab: „Größte Gefahr“ für Russland Ursula von der Leyen reist am Mittwoch zu Selenskyj : Die EU-Kommissionspräsidentin kündigte bei einer Rede in Straßburg schwere Monate für die EU an „Verschiebung“ im Ukraine-Krieg ?. Dafür aber müsse sie so handeln, dass sich Russland nicht mehr bedroht fühle, betonte er.. Dort trifft er auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin.. September, 10.15 Uhr: Bei ihrer Rede vor dem Europaparlament hat sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen auch an die Bürger der EU gewandt und sie auf schwere Monate eingeschworen .. „Wir werden auf die Probe gestellt werden“, warnte von der Leyen.. September, 9.40 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will noch heute nach Kiew reisen und sich dort mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.. September, bei ihrer Rede zur Lage der EU in Straßburg an.. September, 21.54 Uhr: Die Führung der Ukraine hat ein Konzept für internationale Sicherheitsgarantien nach einem Ende des russischen Angriffskrieges ausgearbeitet.. September, 17.20 Uhr: Der Krieg gegen die Ukraine wird nach Angaben aus dem Kreml Thema der anstehenden Gespräche zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping.. Mit Erdogan will Putin nach Angaben Uschakows unter anderem über die Umsetzung des Getreide-Deals sprechen.. September in der Regel nicht mehr über das Nachbarland Finnland in die EU einreisen.. Dann ist da noch der Getreide-Deal zwischen der Ukraine und Russland.. Bei dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im usbekischen Samarkand will Putin russischen Angaben zufolge neben dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan auch Xi Jinping , Staatschef von China , treffen.. Die Signale aus dem Kreml für Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sind aktuell widersprüchlich.

Wie soll die Friedensordnung für die Ukraine aussehen, wenn Russlands Angriffskrieg einmal vorbei sein wird? Kanzler Scholz fordert einen Abzug russischer Truppen.

Doch zugleich scheint sich die Erfahrung nach dem Abzug russischer Truppen aus der Umgebung von Kiew im Frühjahr zu wiederholen: Aus den befreiten Gebieten melden ukrainische Behörden Hinweise auf mutmaßliche Kriegsverbrechen der Besatzer.. Doch die US-Regierung sieht angesichts militärischer Erfolge der Ukraine eine neue Dynamik im Krieg mit Russland , der in seinen 203.. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) telefonierte nach monatelanger Pause erstmals wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin - und forderte dabei eine Lösung, die auf einem Waffenstillstand, dem vollständigen Rückzug der russischen Truppen und auf der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine basiert.. Als Beispiel für die angestrebte Normalisierung des Lebens in zurückeroberten Gebieten nannte Selenskyj in seiner Videoansprache, dass in der befreiten Stadt Balaklija im Gebiet Charkiw erstmals wieder Renten ausgezahlt worden seien - und zwar rückwirkend für fünf Monate.. Zu den anderen Aufgaben in dem Gebiet zählte Selenskyj die Suche nach versprengten russischen Soldaten und Sabotagegruppen sowie die Festnahme von Kollaborateuren.. Im Keller seien während der mehrere Monate dauernden Besatzung durchgehend um die 40 Menschen eingesperrt gewesen, berichtete der ranghohe ukrainische Polizist Serhij Bolwinow nach einem Ortstermin.. "Die Besatzer nahmen diejenigen mit, die beim Militär dienten oder dort Verwandte hatten, und suchten auch nach denen, die der Armee halfen", schrieb der Leiter der Ermittlungsabteilung bei der Polizei Charkiw auf Facebook.. Die Lage an der Front sei gespannt, aber unter Kontrolle, sagte der ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj.. Wegen der Erfolge der Ukrainer sieht die US-Regierung eine neue Dynamik in dem Krieg.. "Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.". Der Präsident habe den Kanzler auf die "himmelschreienden Verstöße" der Ukrainer gegen das humanitäre Völkerrecht aufmerksam gemacht, hieß es.. Angesichts der Entwicklung der "militärischen Spezial-Operation" in der Ukraine bröckelt der Rückhalt für den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Wegen der militärischen Rückschläge in der Ukraine beruft Russland Hunderttausende Reservisten ein. Viele junge Männer flüchten nun aus dem Land.

„Es wurde ein Verbrechen gegen die Ukraine begangen, und wir fordern eine Bestrafung“, sagte er am Mittwoch in einer Videobotschaft vor der UN-Vollversammlung in New York.. Russland müsse bestraft werden für das Morden, die Folter, die Erniedrigungen und die desaströsen Turbulenzen, in die es die Ukraine gestürzt habe.. Gleichzeitig vollzogen die Ukraine und Russland in der Nacht auf Donnerstag einen der größten Gefangenenaustausche in dem fast sieben Monate dauernden Krieg.. Eine Blockade aller Beziehungen mit Russland, auch des Handels, sei zugleich eine Strafe für Moskau und ein Schritt zum Frieden für die Ukraine.. Die Ukraine wolle auch einen internationalen Entschädigungsmechanismus durchsetzen und hoffe hier auf die Unterstützung der Vereinten Nationen.. Bei dem Gefangenenaustausch ließ die Ukraine nach Jermaks Angaben 55 russische Soldaten frei, die bei der Offensive im Gebiet Charkiw Anfang September gefangen genommen worden waren.. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, der Austausch sei unter Vermittlung der Türkei zustande gekommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.. Im Rahmen des Austauschs gaben die von Moskau gesteuerten Separatisten in der Ostukraine zehn Ausländer frei, die unter Vermittlung Saudi-Arabiens nach Riad ausgeflogen wurden.. Damit seien Monate der Unsicherheit und des Leidens für die Betroffenen und ihre Familien zu Ende gegangen.. Der Protest gegen die von Putin angeordnete Teilmobilmachung brachte in Russland Tausende Menschen auf die Straßen.. Die Einberufung der Reservisten soll den offenkundigen Soldatenmangel der russischen Streitkräfte im Ukrainekrieg ausgleichen.. Die Preise für Flugtickets in die Türkei, nach Serbien, Kasachstan, Georgien und Armenien schossen in die Höhe.. Die Außenminister der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) forderten alle Staaten dazu auf, die Scheinreferenden zu verurteilen und Ergebnisse nicht anzuerkennen.. Russland habe sich angesichts der Teilmobilisierung, Scheinreferenden und Drohung mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen für den „Weg der Konfrontation“ entschieden, kritisierte Borrell.. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach Angaben von Direktor Rafael Grossi „echte Verhandlungen“ mit Russland und der Ukraine über eine Schutzzone für das umkämpfte Atomkraftwerk Saporischschja aufgenommen.

Die Ukraine setzt die russischen Truppen im Süden und Osten mit einer Gegenoffensive unter Druck. Moskau reagiert. Wir berichten laufend.

Die Scheinreferenden, die weder von der Ukraine noch von der internationalen Gemeinschaft anerkannt werden, sollen demnach vom 23. bis 27.. «Nach ihrer Durchführung und der Aufnahme der neuen Territorien in den Bestand Russlands nimmt die geopolitische Transformation in der Welt unumkehrbaren Charakter an», schrieb er am Dienstag auf seinem Telegram-Kanal.. «Nach ihrer Durchführung und der Aufnahme der neuen Territorien in den Bestand Russlands nimmt die geopolitische Transformation in der Welt unumkehrbaren Charakter an», schrieb er am Dienstag auf seinem Telegram-Kanal.. Wegen der Gefahr ukrainischer Angriffe hat Russland nach Einschätzung der britischen Geheimdienste seine U-Boote der Kilo-Klasse von der annektierten ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim abgezogen.. Ein U-Boot und Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte liegen vor Anker in der Hafenstadt die ein Symbol der Verteidigung der Krim als uneinnehmbarer Festung ist.. Grund der Verlegung sei höchstwahrscheinlich, dass die ukrainische Fähigkeit zu Angriffen über grössere Distanz zugenommen habe und sich deshalb die Sicherheitslage auf der Krim verändert habe, hiess es in London.. Das Ministerium verwies darauf, dass der russische Präsident Wladimir Putin mit der Krim-Annexion 2014 auch die Sicherheit der Schwarzmeerflotte garantieren wollte.. Die Ukraine trägt ihre Klage über den russischen Angriffskrieg auf die höchste Bühne der Weltöffentlichkeit, vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen.. Zugleich mahnte der Staatschef schnelles Handeln an: Tempo sei wichtig bei der Stabilisierung der befreiten Regionen, bei der Normalisierung des Lebens dort und beim Vorrücken der Truppen.. «Das soll rasch geschehen, das ist der Wille der Menschen», sagte der Abgeordnete Viktor Wodolazki von der Kreml-Partei Geeintes Russland.. Die Industriestadt Donezk steht seit 2014 unter der Kontrolle von Separatisten, die von Moskau unterstützt werden – Ende Februar hatte Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen.. «Diese Dichterlinge, Harlekine und Gaukler brauchen bloss eine Möglichkeit zu singen und zu tanzen, zu feixen und vulgär klugzuscheissen», kommentierte der Leiter der Menschenrechtskommission des russischen Präsidenten, Waleri Fadejew, am Montag auf der offiziellen Webseite der Institution Pugatschowas Forderung nach Frieden.. Die britische Elektropop-Band Pet Shop Boys twitterte: «Wir bewundern den Mut und die Ehrlichkeit des legendären russischen Superstars Alla Pugatschowa, die Wladimir Putins Krieg in der Ukraine angeprangert hat und sagte, er werde Russland zum Paria machen.». Die Behörden der Separatisten werfen ihm vor, den US-Geheimdienst CIA seit August 2021 mit Informationen über Truppenbewegungen der Separatisten versorgt zu haben, während er als Sicherheitsassistent für die OSZE auf dem Stützpunkt Stachanawoskaja gearbeitet habe.. Auch die Territorien der von Moskau unterstützten Separatisten im Osten des Landes und Städte auf der seit 2014 von Russland annektierten Krim würden zurückerobert, kündigte der 44-Jährige an.

Die Ukraine setzt die russischen Truppen im Süden und Osten mit einer Gegenoffensive unter Druck. Moskau reagiert. Wir berichten laufend.

«Nach ihrer Durchführung und der Aufnahme der neuen Territorien in den Bestand Russlands nimmt die geopolitische Transformation in der Welt unumkehrbaren Charakter an», schrieb er am Dienstag auf seinem Telegram-Kanal.. Ein U-Boot und Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte liegen vor Anker in der Hafenstadt die ein Symbol der Verteidigung der Krim als uneinnehmbarer Festung ist.. Die Ukraine trägt ihre Klage über den russischen Angriffskrieg auf die höchste Bühne der Weltöffentlichkeit, vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen.. Zugleich mahnte der Staatschef schnelles Handeln an: Tempo sei wichtig bei der Stabilisierung der befreiten Regionen, bei der Normalisierung des Lebens dort und beim Vorrücken der Truppen.. «Diese Dichterlinge, Harlekine und Gaukler brauchen bloss eine Möglichkeit zu singen und zu tanzen, zu feixen und vulgär klugzuscheissen», kommentierte der Leiter der Menschenrechtskommission des russischen Präsidenten, Waleri Fadejew, am Montag auf der offiziellen Webseite der Institution Pugatschowas Forderung nach Frieden.. Die britische Elektropop-Band Pet Shop Boys twitterte: «Wir bewundern den Mut und die Ehrlichkeit des legendären russischen Superstars Alla Pugatschowa, die Wladimir Putins Krieg in der Ukraine angeprangert hat und sagte, er werde Russland zum Paria machen.». Auch die Territorien der von Moskau unterstützten Separatisten im Osten des Landes und Städte auf der seit 2014 von Russland annektierten Krim würden zurückerobert, kündigte der 44-Jährige an.

Es gibt Hinweise auf russische Kriegsverbrechen in der Stadt Balaklija.. Er telefonierte nach eigenen Angaben mit Nato-Oberbefehlshaber Christopher Cavoli und US-Generalstabschef Mark Milley.. Dabei dankte Saluschnyj für die Unterstützung der USA.. Eine Bestätigung aus Moskau für das angebliche Gesprächsangebot gab es nicht.Kirby: Russland weiterhin militärisch starkWegen der Erfolge der Ukrainer sieht die US-Regierung eine neue Dynamik in dem Krieg.. "Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.". Kirby betonte, dass Russland aber weiterhin militärisch stark sei.Die Ukraine versucht das Leben in den zurückeroberten Gebieten im Osten so schnell wie möglich wieder zu normalisieren.. Er forderte dabei eine Lösung, die auf einem Waffenstillstand, dem vollständigen Rückzug der russischen Truppen und auf der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine basiert.Ukraine zahlt im Osten wieder RentenAls Beispiel für die angestrebte Normalisierung des Lebens in zurückeroberten Gebieten nannte Selenskyj in seiner Videoansprache, dass in der befreiten Stadt Balaklija im Gebiet Charkiw erstmals wieder Renten ausgezahlt worden seien – und zwar rückwirkend für fünf Monate.. Sie berichteten von Leichen, die in Balaklija gefunden worden seien.. Auch aus anderen Orten der Region gab es unverifizierte Berichte über Leichenfunde.Nach dem Abzug russischer Truppen aus Butscha und anderen Vororten von Kiew Ende März waren dort Hunderte tote Zivilisten entdeckt worden.. Die Ukraine sammelt mit internationaler Hilfe Beweise für mutmaßliche Kriegsverbrechen der russischen Armee.Vize-Innenminister Jenin sprach von bislang 40 Verdachtsfällen in der Region Charkiw.. Es müsse alles getan werden, um Beweise zu sichern.Kein Einlenken Putins im Gespräch mit ScholzKanzler Scholz sprach etwa 90 Minuten lang mit Kremlchef Putin und warnte vor weiteren Versuchen, Gebiete der Ukraine abzutrennen.. Sie muss sich auch um den wiederaufgeflammten Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien kümmern.

Wie soll die Friedensordnung für die Ukraine aussehen, wenn Russlands Angriffskrieg einmal vorbei sein wird? Der deutsche Kanzler Scholz fordert einen Abzug russischer Truppen. Auch Kiew macht Vorschläge. Ein Überblick über Geschehnisse in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.

Doch zugleich scheint sich die Erfahrung nach dem Abzug russischer Truppen aus der Umgebung von Kiew im Frühjahr zu wiederholen: Aus den befreiten Gebieten melden ukrainische Behörden Hinweise auf mutmaßliche Kriegsverbrechen der Besatzer.. Doch die US-Regierung sieht angesichts militärischer Erfolge der Ukraine eine neue Dynamik im Krieg mit Russland, der in seinen 203.. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz telefonierte nach monatelanger Pause erstmals wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin – und forderte dabei eine Lösung, die auf einem Waffenstillstand, dem vollständigen Rückzug der russischen Truppen und auf der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine basiert.. „In der Zeit der Besetzung konnten wir keine Zahlungen leisten.“ Die Ukraine werde ihre sozialen Verpflichtungen erfüllen, versprach der Präsident.. „Die Besatzer nahmen diejenigen mit, die beim Militär dienten oder dort Verwandte hatten, und suchten auch nach denen, die der Armee halfen“, schrieb der Leiter der Ermittlungsabteilung bei der Polizei Charkiw auf Facebook.. „Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.“ Kirby betonte, dass Russland aber weiterhin militärisch stark sei.

Lesen Sie hier aktuelle News und die neusten Nachrichten sowie Entwicklungen von heute rund um den Ukraine-Krieg und den Konflikt mit Russland.

Russland müsse bestraft werden für das Morden, die Folter, die Erniedrigungen und die desaströsen Turbulenzen, in die es die Ukraine gestürzt habe.. Gleichzeitig vollzogen die Ukraine und Russland in der Nacht auf Donnerstag einen der größten Gefangenenaustausche in dem fast sieben Monate dauernden Krieg.. Eine Blockade aller Beziehungen mit Russland, auch des Handels, sei zugleich eine Strafe für Moskau und ein Schritt zum Frieden für die Ukraine.. Bei dem Gefangenenaustausch ließ die Ukraine nach Jermaks Angaben 55 russische Soldaten frei, die bei der Offensive im Gebiet Charkiw Anfang September gefangen genommen worden waren.. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach Angaben von Direktor Rafael Grossi „echte Verhandlungen“ mit Russland und der Ukraine über eine Schutzzone für das umkämpfte Atomkraftwerk Saporischschja aufgenommen.

Die Ukraine setzt die russischen Truppen im Süden und Osten mit einer Gegenoffensive unter Druck. Moskau reagiert. Wir berichten laufend.

Auch nach dem Abzug der russischen Truppen aus dem Gebiet Charkiw geht der Beschuss in der Region nach ukrainischen Angaben weiter.. Zugleich betonte er aber, dass alle besetzten Gebiete befreit würden – und Russland keine Chance habe.. «Im 21.. In Isjum wurden nach Angaben aus Kiew mehr als 400 Leichen gefunden.. In Isjum sind mehr als 400 Leichen gefunden worden.. Synegubow veröffentliche auch mehrere Fotos von hunderten Gräbern, die in einem Wald in der Nähe der von ukrainischen Truppen zurückeroberten Stadt Isjum im Osten des Landes entdeckt worden waren.. «Das ist nur eine der Massengrabstätten, die in der Nähe von Isjum gefunden wurden», sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak.

Wie soll die Friedensordnung für die Ukraine aussehen, wenn Russlands Angriffskrieg einmal vorbei sein wird? Kanzler Scholz fordert einen Abzug russischer Truppen.

Kanzler Olaf Scholz sprach mit Russlands Präsident Putin und fordert einen Abzug russischer Truppen.. Doch zugleich scheint sich die Erfahrung nach dem Abzug russischer Truppen aus der Umgebung von Kiew im Frühjahr zu wiederholen: Aus den befreiten Gebieten melden ukrainische Behörden Hinweise auf mutmassliche Kriegsverbrechen der Besatzer.. Die Sicherheit in den befreiten Landesteilen müsse garantiert werden.. Sie berichteten auch von Leichen, die in Balaklija gefunden worden seien.. Nach dem Abzug russischer Truppen aus Butscha und anderen Vororten von Kiew Ende März waren dort Hunderte tote Zivilisten entdeckt worden.. Die Ukraine sammelt mit internationaler Hilfe Beweise für mutmassliche Kriegsverbrechen der russischen Armee.. Vize-Innenminister Jenin sprach von bislang 40 Verdachtsfällen in der Region Charkiw.. Es müsse alles getan werden, um Beweise zu sichern.. Eine Bestätigung aus Moskau für das angebliche Gesprächsangebot gab es nicht.. "Sie nennen es eine Neupositionierung, aber es ist sicher, dass sie sich angesichts der ukrainischen Streitkräfte, die eindeutig in der Offensive sind, zurückgezogen haben.". Kirby betonte, dass Russland aber weiterhin militärisch stark sei.. Angesichts der Entwicklung der "militärischen Spezial-Operation" in der Ukraine bröckelt der Rückhalt für den russischen Präsidenten Wladimir Putin.. Nicht nur die Bundesregierung hält diese Begründung für den Lieferstopp für vorgeschoben.

News zum Ukraine-Krieg vom 14. September: Scholz nimmt die Gespräche mit Putin wieder auf. Kiew fordert Panzer von Deutschland.

In dem 90-minütigen Gespräch habe Scholz am Dienstag darauf gedrungen, dass es so schnell wie möglich zu einer diplomatischen Lösung des russischen Krieges in der Ukraine komme, die auf einem Waffenstillstand, einem vollständigen Rückzug der russischen Truppen und Achtung der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine basiere, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.. Peking sei bereit, die "strategische Kooperation" mit Moskau fortzusetzen, die "gemeinsamen Interessen zu schützen und die Entwicklung der internationalen Ordnung in eine gerechtere und rationalere Richtung" zu fördern, sagte der Außenbeauftragte der Kommunistischen Partei , Yang Jiechi, nach Ministeriumsangaben am Montag bei einem Gespräch mit dem russischen Botschafter in Peking, Andrej Denissow.. Foto: David Goldman/AP/dpa Ein ukrainisches Mehrfachraketenwerfersystem schießt auf russische Stellungen an der Frontlinie in der Region Charkiw Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa Ein Junge salutiert mit einer Plastikpistole in der Hand vor ukrainischen Soldaten in einem Militärfahrzeug, während er an einem selbstgebauten Kontrollpunkt in der Region Charkiw unweit der Frontlinie spielt.. "Allein die Lieferung tödlicher Waffen an das ukrainische Regime, die nicht nur gegen russische Soldaten, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung im Donbass eingesetzt werden, ist eine 'rote Linie', die die deutsche Regierung (...) nicht hätte überschreiten dürfen", sagte Netschajew in einem am Montag erschienenen Interview der russischen Tageszeitung "Iswestija".. Er bedankte sich unter anderem bei den ukrainischen Bodentruppen, der Luftwaffe, den Seestreitkräften - und bei allen, die in diesen Tagen "die Geschichte der Unabhängigkeit, die Geschichte des Sieges, die Geschichte der Ukraine" schrieben.

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Author: Dong Thiel

Last Updated: 10/18/2022

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